14.01.21 15:50 Alter der Meldung: 42 Tage

Vom Energieversorger zum grünen Technologieführer

Neue Vorstände Stephan Sharma und Reinhard Czerny präsentieren neue Strategie für Wachstum und Ausbau der Energie Burgenland

Mag. Dr. Stephan Sharma, Mag. Reinhard Czerny MBA

Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma

Finanzvorstand Reinhard Czerny

 


Der Vorsitzende des Vorstands, Stephan Sharma und Finanzvorstand Reinhard Czerny stellten am Donnerstag im Anschluss an eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung die neue Strategie der Energie Burgenland vor. „Energie Burgenland hat in der Vergangenheit erfolgreich performt. Es ist eine große Leistung, dass das Unternehmen zur Nummer 1 bei der Windkraft in Österreich geworden ist. Aber die Erfolge der Zukunft müssen neu erarbeitet werden. Deshalb wollen wir Energie Burgenland vom Energieversorger zum grünen Technologieunternehmen weiterentwickeln. Wir wollen nicht nur im Wind, sondern auch in der Photovoltaik die Nummer 1 in Österreich und ein führendes, europäisch ausgerichtetes Green-Tech-Unternehmen werden“, skizzierte Sharma die Richtung, in die man in den kommenden fünf Jahren mit Elan und Leidenschaft marschieren wolle.

Die (Energie-)Welt stehe aktuell vor drei Herausforderungen: Es ändern sich die Technologien, der Klimawandel schreitet ungebremst voran und durch Corona ändert sich, mit der einhergehenden Wirtschaftskrise, auch das ökonomische Umfeld. „Ein Zurück zum Davor wird es nicht geben. Was es aber geben wird, sind neue Chancen in einer Zukunft, die wir aktiv gestalten“, so Sharma. Gerade auch der Klimawandel mache es unabdingbar, dass die Energiewende nun geschafft werden müsse. „Windkraft und Photovoltaik sind mittlerweile die in der Erzeugung günstigsten Energieformen. Es ist die Aufgabe eines modernen Energieunternehmens diese Technologien auch den Kunden zur Verfügung zu stellen. Und hier werden wir nicht passiv zuschauen, wie das rund um uns passiert: Wir wollen Gestalter der Veränderung sein“, erklärten Sharma und Czerny gemeinsam.

Burgenland soll erste klimaneutrale Region der Welt werden

Dies sei auch ökonomisch notwendig, weil jene Unternehmen, die diesen Wandel nicht mitmachen, mittelfristig zurückfallen werden. „Wir sind froh und stolz, dass wir für diese neue Strategie die volle Unterstützung des Aufsichtsrats und des Landes Burgenland haben. Wir spüren auch eine extrem positive Stimmung im Unternehmen, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Vision und unser gemeinsames Ziel brennen. Vor Jahren ist es dem Burgenland gelungen, stromautark zu werden. Jetzt müssen wir uns neue, ambitionierte Ziele stecken. Das Ziel lautet: Das Burgenland zur ersten klimaneutralen Region der Welt zu machen. Dazu dürfen wir aber keine Zeit verlieren – deshalb werden wir schon in den kommenden Wochen erste ganz konkrete Projekte realisieren und vorstellen“, erklärte der neue Vorsitzende des Vorstands, Stephan Sharma.