08.01.18 12:52 Alter der Meldung: 190 Tage

Umspannwerk Bruckneudorf in Betrieb

20 Umspannwerke sorgen für verlässliche Stromversorgung und sichere Einspeisung von sauberem Windstrom.

Umspannwerk Bruckneudorf in Betrieb

Copyright: Maria Hollunder

Der Bau des neuen Umspannwerks Bruckneudorf ist abgeschlossen: Die Anlage ging kürzlich termingerecht in Betrieb. Damit leistet Netz Burgenland einen weiteren Beitrag, um auch in Zukunft bei steigender Windstromproduktion die Burgenländer verlässlich mit elektrischer Energie zu versorgen. „Die unabdingbare Basis für eine optimale Nutzung der heimischen Windenergie ist eine leistungsfähige Netzinfrastruktur“, erklärt Peter Sinowatz, Geschäftsführer Netz Burgenland. Das Unternehmen investierte in der Region rund um Bruckneudorf zirka acht Millionen EURO. Neben dem Umspannwerk errichtete man eine 110-kV-Leitung im Bereich Parndorf, um den Abtransport von umweltfreundlichem Ökostrom aus den umliegenden Windparks zu sichern. „Ein weiterer positiver Effekt- neben der zuverlässigen Stromversorgung- ist die durch den Bau ausgelöste Wertschöpfung, die zu einem Drittel im Burgenland bleibt“, so Sinowatz.

83 Millionen fließen ins Stromnetz

Das Umspannwerk Bruckneudorf war im Jahr 2017 das größte Bauvorhaben im Netzbereich. Seit Mitte März war die Baufirma auf der Baustelle des Umspannwerks aktiv, Ende Mai ging die Gleichenfeier über die Bühne. Mit dem neuen Einspeisepunkt verfügt das Burgenland über 20 Umspannwerke, die im Strombereich für eine Verfügbarkeit von mehr als 99,99 Prozent sorgen. „Mit regelmäßigen Investitionen in die Netzinfrastruktur stellen wir sicher, dass die Versorgungsqualität im Burgenland auch in Zukunft höchsten Standards entspricht“, sagt Johann Wachtler, Geschäftsführer der Netz Burgenland. Im Geschäftsjahr 2017/2018 nimmt die Infrastruktur-Tochter der Energie Burgenland rund 83 Mio. EURO in die Hand, um das heimische Stromnetz instand zu halten, zu modernisieren und auszubauen.