22.10.20 13:18 Alter der Meldung: 43 Tage

Noch mehr Klimaschutz durch Bäume im Windpark

Energie Burgenland setzt mit Bäumen und Sträuchern als natürlichem Erosionsschutz und Lebensraum für viele unterschiedliche Tier- und Insektenarten zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen im Windpark Nikitsch

Energie Burgenland setzt auf natürlichen Erosionsschutz

v.l.n.r. Thomas Prachar - Energie Burgenland Windkraft, LAbg. Roman Kainrath, Bürgermeister Johann Balogh, Klaus Maras - Geschäftsführer Energie Burgenland Windkraft

Energie Burgenland legt großen Wert darauf, natürlichen Lebensraum zu schaffen und zu schützen. Für noch mehr Klimaschutz werden im Windpark Nikitsch auf einer Fläche von mehr 5.000 m² Bäume und Sträucher gepflanzt. In Kooperation mit dem Landesforstgarten entsteht ein Wind- und Sichtschutzgürtel auf einer Länge von rund 350 Metern. Unterschiedliche Wildobstarten, heimische Sträucher und Bäume bilden künftig neuen Lebensraum für Flora und Fauna. Die Fertigstellung der Arbeiten durch den Landesforstgarten Burgenland ist bis Ende des Jahres geplant. Je rund 1.000 heimische Sträucher und Bäume werden in mehreren Reihen verpflanzt.

Zum Start der Aktion fand heute im Windpark Nikitsch die Erstbepflanzung statt. Gemeinsam mit LAbg. Roman Kainrath und Bürgermeister Johann Balogh legte Klaus Maras, Geschäftsführer der Energie Burgenland Windkraft, den Grundstein für die Bepflanzung des Windschutzgürtels im Windpark Nikitsch.

Landtagsabgeordneter Roman Kainrath hebt hervor: „Mit diesem Windschutzgürtel schaffen wir zusätzlichen naturnahen Lebensraum für Wildtiere, Insekten und viele Pflanzen. Der Schutz von landwirtschaftlichen Böden gegen die Erosion durch Wind und Wasser bildet die Grundlage, hier eine solide Basis für die Landwirtschaft und für erneuerbare Energieträger auch für künftige Generationen zu garantieren.“

„Im Einklang mit der Natur und der Bevölkerung 100% Ökoenergie liefern zu können, ist seit jeher unser erklärtes Ziel. Wir setzen in unseren Windparks zahlreiche Naturschutzmaßnahmen, die weit über den vorgeschriebenen Grad hinausgehen“, betont Energie Burgenland Windkraft Geschäftsführer Klaus Maras.

Bürgermeister Johann Balogh freut sich über den neuen Grüngürtel: „Hier entsteht nicht nur neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen, der Sichtschutzgürtel beschert unserer Bevölkerung auch ein neues, sehr naturnahes Landschaftsbild.“

Der Schutz von landwirtschaftlichen Böden gegen die Erosion durch Wind und Wasser trägt wesentlich zur Sicherung und Erhaltung der nicht vermehrbaren und sich nur über Generationen neu bildenden Ressource Boden bei. Wind- und Bodenschutzanlagen wie der im Windpark Nikitsch sorgen für eine Verbesserung des Kleinklimas. Dadurch werden Verdunstungsverluste verringert und Temperaturextreme teilweise ausgeglichen. Neben der Schaffung von naturnahem Lebensraum in der Kulturlandschaft sorgen Sicht- und Windschutzgürtel für eine Bremsung der Bodenerosion durch Wind und Wasser.