08.11.19 11:17 Alter der Meldung: 11 Tage

Kunst und Energie

Energie Burgenland lud zur Vernissage der Ausstellung „Verschiebungen und Verflechtungen" von Isabella Trimmel

Eisenstadt, 8.11. 2019 - Die enge Beziehung zwischen dem Landesenergiedienstleister und der Bildenden Kunst ist eine jahrzehntelange: Mit der „Kleinen Galerie“ stellte das Vorgängerunternehmen BEWAG lange Zeit Künstler ins Rampenlicht und bewies damit, dass man als Energiedienstleister auch für die künstlerische Kraft und Wärme zuständig ist. Diese Tradition hat man bei der Energie Burgenland nun aufgegriffen und zur Ausstellungseröffnung einer international tätigen Burgenländerin geladen. „Es ist uns ein Anliegen, unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung als Leitbetrieb nachzukommen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits. „Wir sorgen nicht nur für eine verlässliche und ökologische Energieversorgung – wir bemühen uns auch, einen Beitrag zur Lebensqualität im Land zu leisten und das künstlerische und kreative Potenzial zu fördern.

„Verschiebungen und Verflechtungen“

Am Donnerstag, dem 7. November 2019, ging die Vernissage in der Unternehmens¬zentrale über die Bühne, wo „Verschiebungen und Verflechtungen“ von Isabella Trimmel zu sehen waren. Isabella Trimmel, stammt aus Schattendorf und lebt seit 1993 in Berlin. Die Künstlerin verwendet in diesen beiden Serien Lack auf Papier oder Leinen, zeigt Fotoarbeiten und Bilder in Tusche auf Papier.

Die Eröffnung der Ausstellung nahm Landtagspräsidenten Verena Dunst vor: „Zweifellos ist das Burgenland heute ein wichtiges Kultur- und Kunstland. Der besondere Reichtum ist die Vielfalt – die Vielfalt der Kulturen und Sprachen zeichnen unser Land aus. Es freut mich ganz besonders, diese Ausstellung zu eröffnen, bei der eine großartige burgenländische Künstlerin im Mittelpunkt steht. Ich wünsche Frau Isabella Trimmel viel Erfolg mit ihrer Ausstellung im Burgenland", sagt Landtagspräsidentin Dunst.

Fläche und Struktur

In den Arbeiten Trimmels geht es immer um die Spannung zwischen den beiden Größen „Fläche“ und „Struktur“. Sie sind für die Künstlerin eng miteinander verbunden, wenn nicht sogar untrennbar verbunden. Trimmel: „Entfernt man sich von dem Kunstobjekt und nimmt Abstand, wird alles zu einer Fläche – wie ein Blick aus dem Weltall. Man fängt an wahrzunehmen, wie die Dinge ineinander fließen oder sich voneinander abgrenzen. Kommt man jedoch näher oder schaut man in die Fläche mit Mikroskopen hinein und beobachtet diese genau, sieht man die Verbindungen, die Linien, die Strukturen, die Flüsse, die unterschiedlichen Farben und Dynamiken.“ Bewegung und Struktur im Außen wie auch im Inneren sind es, denen Isabella Trimmel nachspürt.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Bilder dazu gibt es hier

Weitere Informationen zur Künstlerin unter Öffnet externen Link in neuem Fensterisabellatrimmel.com.