03.12.18 10:00 Alter der Meldung: 9 Tage

Hälfte der Stromzähler ist „smart“

Von: Hannelore Halwax

100.000 intelligente Messgeräte in Betrieb.

Geschäftsführer Netz Burgenland GmbH: Ing. Mag. Johann Wachtler und Ing. Peter Sinowatz

Halbzeit bei der Digitalisierung der Stromzähler: Mit 100.000 eingebauten Smart Metern ist die Hälfte der zu tauschenden Geräte im Burgenland bereits installiert. Die Energie Burgenland und ihr Netzbetreiber Netz Burgenland sind damit Vorreiter in Österreich. Das Gesetz schreibt vor, dass 95% der österreichischen Stromzähler bis 2022 „smart“ sein müssen, im Burgenland wird man diesen Prozentsatz bereits 2020 erreichen.
 
„Der Smart Meter ist ein Eckpfeiler der Energiewende und unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz“, erklären die Netz Burgenland-Geschäftsführer Peter Sinowatz und Johann Wachtler. Sie ermöglichen einen optimalen Einsatz von Photovoltaikanlagen, Stromspeichern und Ladestationen für Elektroautos und fördern somit die Nutzung erneuerbarer Energien. Die modernen Geräte weisen selbst einen niedrigeren Strombedarf als die alten Zähler auf und helfen, „Stromfressern“ rasch auf die Spur zu kommen.
 
Einfacher Einbau
Der neue Zähler wird am Platz des alten installiert und das im Normalfall innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Durch den Tausch fallen weder Staub noch Verschmutzungen an, ein Umbau des Zählerkastens ist dabei nicht nötig. Für den Einbau der Smart Meter wird den Kunden nichts verrechnet, da die Kosten dafür in den Netzgebühren enthalten sind.
 
Viele Vorteile
Die neuen Zähler bringen den Kunden viele Vorteile. Mit Smart Metern kann der Stromverbrauch kontrolliert und das Nutzverhalten optimiert werden. Die jährliche Vor-Ort-Zählerablesung wird überflüssig, die Kunden müssen nicht mehr zum Ablesetermin zu Hause sein. Ist ein Umzug geplant, wird für die Rechnung der stichtaggenaue Verbrauch herangezogen.

Weitere Infos unter Öffnet internen Link im aktuellen Fensterwww.netzburgenland.at.