11.03.20 13:13 Alter der Meldung: 117 Tage

Energie Burgenland Gruppe auf Coronavirus bestens vorbereitet

Energiedienstleister trifft alle Maßnahmen, um auch unter widrigsten Umständen verlässliche Energieversorgung zu garantieren

 

Eine hervorragende Energieversorgung bildet seit Jahrzehnten die verlässliche Basis für öffentliches Leben und Wirtschaft im Burgenland. Die Energie Burgenland Gruppe hat alle Vorbereitungen getroffen, um auch bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die gewohnt hohe Qualität der Versorgung aufrecht zu erhalten.

„Die Netzleistelle in Eisenstadt ist das Herzstück der burgenländischen Energieversorgung“, erklärt Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits, „sollte es im Landesnorden gröbere Probleme geben, steht uns dieselbe Infrastruktur im Landessüden ein zweites Mal zu Verfügung. So können wir – falls erforderlich – auch von dort aus die Energieverteilung im Land steuern."

Mehrstufen-Plan in Kraft

Beim Personal der beiden Netzleitstellen geht man auf Nummer sicher: Die Teams, die in den Leitstellen Nord und Süd zum Einsatz kommen, bleiben räumlich getrennt und somit ohne physischen Kontakt, um das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung zu minimieren. Auch die Mitarbeiter der IT sind auf drei Standorte im Nord-, Mittel- und Südburgenland aufgeteilt.

In der Energie Burgenland gilt ein Mehrstufen-Plan als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Virus. Die Phase 1 – „Vorbereitung und erhöhte Aufmerksamkeit“ wurde mit den Bestimmungen der Bundesregierung am Montag beendet und durch die Phase 2 „Erste Aktionen“ ersetzt. Nachdem die Zahl der Infizierten im Burgenland auf einem sehr niedrigen Niveau liegt, hat man bisher erst sanfte Maßnahmen getroffen. Seit Anfang der Woche wurden Dienstreisen in andere Bundesländer auf ein Mindestmaß reduziert. Auch interne Besprechungen, Schulungen und Workshops werden derzeit vermieden. Beim burgenländischen Energiedienstleister setzt man auf einen verstärkten Einsatz von Skype und Telekonferenzen.

Forcierung von Telearbeit

Außerdem gilt eine Forcierung von Telearbeit. In Abstimmung mit den Führungskräften stellen Teile des Personals auf Heimarbeit um. Alle Mitarbeiter mit einer Möglichkeit zur Telearbeit sind verpflichtet, ihre Laptops und alle für die Telearbeit notwendigen Arbeitsmittel jeweils nach Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen, um gegebenenfalls von dort aus arbeiten zu können.

Netz Burgenland steht in ständigem Kontakt mit den benachbarten Netzbetreibern, um ein koordiniertes Vorgehen zu garantieren. Innerhalb der Energie Burgenland Gruppe trifft sich ein Kernteam aus Führungskräften regelmäßig, um die Lageeinschätzung und eventuell nötige Maßnahmen abzustimmen.