23.09.19 07:45 Alter der Meldung: 29 Tage

Energie Burgenland begrüßt die Einigung auf raschen Ökostrom-Ausbau

Die neue gesetzliche Grundlage ermöglicht notwendige Investitionen im Bereich erneuerbare Energien und ist ein wichtiger Meilenstein in der Erreichung der Klimaziele 2030

Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland

Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland

„Die Energie Burgenland begrüßt die Einigung aller fünf Parlamentsparteien auf den raschen Ökostrom-Ausbau“, sagt Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland. Das ist ein starkes Signal der Einigkeit, die wir in diesem Bereich der erneuerbaren Energien brauchen. „Die über 550 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren bereitgestellt werden sollen, sind ein gutes Paket für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich“, sagt Gerbavsits.

Zusätzlich zu den 420 Millionen Euro, die die Energie Burgenland bereits bis 2025 in den Ausbau erneuerbarer Energien und Innovations-Projekten investiert, werden dadurch weitere Investitionen ermöglicht. Auch aufgrund dieser Investitionen ist die Energie Burgenland österreichweit Vorreiter bei den erneuerbaren Energien und Ökostrom. „Wollen wir die Energiewende schaffen, müssen wir bereits heute entschieden handeln. Wir stellen uns dabei an die Spitze“ sagt Michael Gerbavsits.

Im Bereich der Windkraft kann mit der Einigkeit der Parlamentsparteien die Warteschlange vollständig abgebaut werden. Die Energie Burgenland ist mit 225 Anlagen bereits heute der größte Windkraftbetreiber Österreichs. In Zukunft wird dadurch diese Position weiter ausgebaut.

Trotz der Einigung im Parlament wird es notwendig sein, nach der Nationalratswahl sehr rasch mit Gesprächen für das geplante Erneuerbaren Ausbaugesetz zu beginnen. Die Energiewirtschaft braucht entsprechende Rahmenbedingungen, um ihren Beitrag zum Erreichen der 2030-Klimaziele leisten zu können. „Die heute im Parlament bewiesene Einigkeit und Entschlossenheit wird in Zukunft noch öfters gefragt sein. Die Energiewende ist eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam stemmen können“, stellt Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland, klar.