22.11.12 08:52 Alter der Meldung: 8 Jahre

Endgültiger Stopp für Reststoffverwertungsanlage in Heiligenkreuz

Von: Mag. Gerhard Altmann

Projekt ist wirtschaftlich nicht sinnvoll und widerspricht der Strategie des Energiedienstleisters

Stopp für Reststoffverwertungsanlage

„Nach eingehender Prüfung der Rahmenbedingungen haben wir entschieden, das Projekt ein für alle Mal zu stoppen“, erklärt Michael Gerbavsits, Vorstandssprecher der Energie Burgenland. „Diese Anlage ist vor allem wirtschaftlich nicht darstellbar, sie widerspricht aber auch unserer Strategie! Wir wollen unsere Vorreiterrolle als Österreichs größter Windstromproduzent in den kommenden Jahren weiter ausbauen, dazu passt eine derartige Anlage nicht.“

Nach der Verschmelzung von BEGAS und BEWAG hatte man das rechtliche und wirtschaftliche Umfeld eingehend geprüft. Die Ergebnisse haben, so Gerbavsits, eindeutig eine abschlägige Entscheidung bedingt.

Die RVH Reststoffverwertungs GmbH hatte am 19. Oktober 2007 um Genehmigung für Errichtung und Betrieb einer Anlage zur thermischen Verwertung nicht gefährlicher Abfälle angesucht. Nach positiven Bescheiden in erster und zweiter Instanz wurde aufgrund von formalen Verfahrensmängeln der UVP-Genehmigungsbescheid wieder aufgehoben.

Gerbavsits: „ Wir verfolgen konsequent unsere Strategie. Energie Burgenland konzentriert sich auf den Heimmarkt und das Kerngeschäft: Wir wollen Vorreiter bei der Windenergie und der Motor für das Burgenland bleiben und auch im Kundenservice Nummer 1 werden.“