18.08.20 14:15 Alter der Meldung: 263 Tage

Die Erfolgsgeschichte Windpark Zurndorf schreibt mit der Erweiterung ein neues Kapitel

Mit dem Spatenstich zur Erweiterung des Windparks Zurndorf II um zwei Enercon E-126 Windkraftanlagen wird ein weiterer Schritt zu mehr sauberer Ökoenergie im Burgenland gesetzt

 

Energie Burgenland setzt mit der Erweiterung des Windparks Zurndorf nach wie vor wesentlich auf den Ausbau der Windenergienutzung im Burgenland. Bereits 1997 begann mit der Inbetriebnahme des ersten heimischen Windparks auf der Parndorfer Platte in Zurndorf die Erfolgsgeschichte der Windenergie im Burgenland. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt ebneten den Weg für den darauffolgenden massiven Ausbau der Windenergie im Burgenland.

Im Windpark Zurndorf II erfolgt heute der Spatenstich für die Errichtung von zwei Enercon E-126 Windkraftanlagen der neuesten Generation mit einem Rotordurchmesser von 127 m und Nabenhöhe 135 Meter. Die beiden Windräder können Strom für rund 4.500 Haushalte liefern. Der Windpark Zurndorf II umfasst nach der Erweiterung insgesamt 9 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 24,2 MW.

„Wir forcieren damit nicht nur den Ausbau Erneuerbarer Energie, sondern setzen auch einen wichtigen Impuls für die burgenländische Wirtschaft und garantieren unseren Kunden bestmögliche Ökostromversorgung“, betont Energie Burgenland Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits, „wir sind uns der Verantwortung für eine ökologische und nachhaltige Energiegewinnung bewusst“.

Alois Ecker, Vorstandsdirektor der Energie Burgenland, bekräftigt: „Mit der Erweiterung des Windparks Zurndorf folgen wir unserem klar definierten Bekenntnis zum Ausbau Erneuerbarer Energie, im Einklang mit der Natur und der Bevölkerung.“

„Wir haben in Zurndorf die besten Voraussetzungen für den Windpark. In der langjährigen Erfolgsgeschichte des Windpark Zurndorf schreiben wir jetzt ein neues Kapitel für noch mehr saubere Energie im Burgenland“, zeigt sich Bürgermeister Werner Friedl stolz über den Ausbau des Windparks.

LH-Stv. Landesrätin Astrid Eisenkopf ist zufrieden: „Mit Energie Burgenland als verlässlichem Partner sind wir auf dem besten Weg, die hochgesteckten Klimaziele für das Burgenland zu erreichen. Bis 2050 wird das Burgenland klimaneutral sein, Windenergie und der Ausbau und Repowering von Windparks spielen hier neben gravierenden Investitionen in Photovoltaikprojekte eine zentrale, wichtige Rolle.“

Energie Burgenland Windkraft ist Österreichs größter Windstromproduzent und ein Erfolgsbeispiel dafür, wie Windenergienutzung in einer bestimmten Region funktionieren kann. In 19 Ortschaften mit 225 Windenergieanlagen und einer Leistung von insgesamt 522 MW werden jährlich rund 1 Mrd. kWh Ökostrom produziert.

Bereits seit 2013 ist das Burgenland rechnerisch stromautark. Allein bis 2023 werden im Burgenland 233 Millionen Euro für die Erweiterung bestehender Windparks und Repowering vorhandener Anlagen aufgewendet. Bis 2026 wird durch weitere Investitionen eine Gesamtleistung von 650 Megawatt aus Windkraft bereitstehen.