Videos

Schauen Sie was los ist

Smartes Heizen

Im Bereich der Heizungsanlagen hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges getan. Sie sind heute effizienter und besser steuerbar. Anfangs gab es Zeituhren und Raumthermostate, anschließend wurden diese an den einzelnen Heizkörpern befestigt, um die Temperatur pro Raum regeln zu können. Auf diese Weise können Wohn- und Arbeitsbereiche angenehm warm gehalten werden, während das Schlafzimmer kühl bleibt.

Die neueste Regelung ist nun die intelligente Steuerung. Vorreiter beim smarten Heizen ist unter anderem die Firma Siemens. Das Siemens Österreich-Headquarter spart durch den Einsatz moderner und hocheffizienter Gebäudetechnik rund 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Eine intelligente Heizungsregelung fährt die Heizung runter, sobald niemand im Raum ist. Sensoren erkennen, wann eine Tür oder ein Fenster offen steht, sie passen die Heizkörpertemperatur an, damit nur ein minimaler Wärmeverlust entsteht. Natürlich ist das auch alles manuell möglich, doch wer möchte seiner Heizungsanlage soviel Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Schnell muss es gehen, wie zum Beispiel durch eine Steuerung via Smartphone oder Laptop.

Auch Solar- und Photovoltaikanlagen lassen sich via Heizungssteuerung einbinden und kontrollieren. Mit der Zentralheizung wird meist das komplette Haus geheizt, das führt natürlich zu höheren Kosten. Wenn man bedenkt das 1 Grad Temperaturabsenkung im gesamten Haus schon 10 Prozent der Heizkosten einspart, kann man sich vorstellen, welches Potenzial der Energiekostensenkung sich in einer intelligenten Heizungssteuerung verbirgt. Auch im Rahmen einer Sanierung kann ein intelligentes Heizungssystem eingebaut werden - entweder mit einem drahtgebundenen Bussystem oder via Funk. 


Tags: Heizungsanlagen, Zeituhren, Raumthermostate, Heizkörper, Temperatur, Siemens, Wärmeverluste, intelligente Heizungsregelung, Steuerung, Heizungssteuerung, Energiekostensenkung, Energiekosten, Energie, Heizungssystem, Funk, Bussystem