10.11.17 07:55 Alter der Meldung: 13 Tage

Sonnenenergie am Tennisplatz

Energie Burgenland und ASKÖ setzen in neuer Tennishalle in Eisenstadt umweltfreundliches, effizientes Energiekonzept um.

copyright Maria Hollunder

Alexander Pultz (Geschäftsführer Energie Burgenland Wärme und Service), Klaus Grabenhofer (Geschäftsführer Energie Burgenland Wärme und Service), Heinz Mock (Obmann ASKÖ Eisenstadt)

Tennis hält nicht nur den Körper, sondern auch die Umwelt fit. Das beweist die neue ASKÖ-Tennishalle in Eisenstadt. Die moderne Sportanlage produziert - mit 50 Photovoltaik-Modulen am  Dach - Sonnenenergie selbst und verfügt über eine effiziente Wärme- und Warmwassererzeugung.

Wie viel sauberer Strom tatsächlich erzeugt wird, zeigen Energie Burgenland und ASKÖ anhand eines Solarfox-Displays im Clubhaus. „Wir machen unser Engagement beim Einsatz von erneuerbaren Energien bewusst für jedermann sichtbar. Denn wir wollen mit der Darstellung des produzierten Ökostroms und der CO2-Einsparung möglichst viele Menschen für Ökoenergieanlagen begeistern“, betonen die Geschäftsführer der Energie Burgenland Wärme und Service GmbH, Alexander Pultz und Klaus Grabenhofer.

Die 50 PV-Module am Dach, die auf einer Fläche von 81,34 Quadratmetern angebracht wurden, erzeugen mit einer Leistung von 13,5 Kilowatt peak rund 12.500 Kilowattstunden an Sonnenenergie im Jahr. Das Solarfox-Display überträgt die aktuellen Energiedaten live. Tages-, Monats- und Jahreswertungen sind für Interessierte einzeln abrufbar.

Außerdem wurde die Tennishalle mit innovativen Dunkelstrahlern ausgestattet, die energiesparend den benötigten Wärmebedarf liefern. Eine energieeffiziente Brennwerttherme sorgt zudem für die Warmwasserbereitung und die Abdeckung von Spitzenlasten.

„Mit der Energie Burgenland haben wir einen Partner gefunden, der Energie und Sport perfekt verbindet. Wir freuen uns über die gute Kooperation bei der Umsetzung eines innovativen und wirtschaftlichen Energiekonzepts. Mit der Photovoltaikanlage nutzen wir die Energie der Sonne und leisten einen Beitrag für ein sauberes Burgenland.“, unterstreicht ASKÖ-Eisenstadt-Obmann Heinz Mock.