15.12.16 11:04 Alter der Meldung: 1 Jahre

Die Erdgasspeicher sind gefüllt, die kalte Jahreszeit kann kommen!

Von: Hannelore Halwax

Für Kunden der Energie Burgenland kann die nächste Kältefront kommen, denn die heimischen Speicher sind zu 72 Prozent mit Erdgas gefüllt. Die flächendeckende Erdgasversorgung in der kalten Jahreszeit ist somit gesichert.

Die Erdgasspeicher sind gefüllt.

Copyright OMV Aktiengesellschaft: Gasanlagen

Energie Burgenland hat einen langfristigen Bezugsvertrag mit der OMV und setzt zudem auf die Speicherung des Primärenergieträgers. Über den OMV Erdgas-Knotenpunkt in Baumgarten an der March, einem auch für die Erdgasspeicherung strategisch wichtigen Punkt, fließt weitgehend die gleiche Menge Erdgas pro Tag ins Land. Der von den Kunden benötigte Bedarf wird direkt weitergeleitet und der Überschuss den Lagerstätten zur Speicherung zugeführt. Mit diesem gespeicherten Erdgas werden klimatische oder produktionsbedingte Schwankungen ausgeglichen und die Versorgung gesichert.

Meister bei der Erdgasspeicherung
In etwa 1500 Meter Tiefe befindet sich das gespeicherte Erdgas in natürlichen Lagerstätten aus porösem Gestein in Thann, Puchkirchen, Schönkirchen-Reyersdorf und in Tallesbrunn. An der Oberfläche sind diese Speicher nur durch einige Rohrleitungen und Betriebsgebäude erkennbar. Insgesamt lagert etwa eine Menge, die höher als der Endkundenverbrauch von der Heizperiode 2015 ist in Österreichs Tiefen. „Dank der großen Erdgasspeicher in Österreich und der Vielfalt bei den Erdgasbezugsquellen, können unsere Kunden Erdgas jederzeit in ausreichender Menge beziehen“, so Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender Energie Burgenland. Auch in längeren Kälteperioden versorgt Energie Burgenland die Burgenländer verlässliche mit Erdgas zum Heizen, für die Warmwasserbereitung oder auch zum Kochen.

Erdgas aus Österreich
Österreich leistet dank eines konstant hohen Erdgasvorkommens einen wesentlichen Beitrag zur verlässlichen Versorgung. 2005 wurden im Marchfeld zwei der bedeutendsten Erdgasfunde in der Geschichte Österreichs gemacht. Die Förderwerkstätten liegen zum Teil in mehr als 1000 Meter Tiefe. Rund ein Sechstel des Jahresverbrauchs kommt aus niederösterreichischem Boden.