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Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Strom ist immer da, wenn wir ihn brauchen: Und wir nutzen ihn ständig, ob zu Haus oder bei der Arbeit. Aber wie kommt der Strom in die Steckdose? 

Zuerst muss der Strom produziert werden. Im Burgenland setzt man auf die Kraft des Windes – rund 270 Windenergieanlagen sind bereits im Betrieb und laufend kommen weitere dazu. 

Im Jahr 2012 konnte der burgenländische Strombedarf bereits zu 71 Prozent aus eigener, ökologischer Erzeugung gedeckt werden. In den ersten drei Jännerwochen betrug der Eigenerzeugungsgrad sogar 93 Prozent.

Zusätzlich zu den Windenergieanlagen gibt es Biomasse- und Biogasanlagen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Photovoltaikanlagen. Rund 1.400 Photovoltaikanlagen speisen derzeit ins Netz ein, pro Monat kommen etwa 50 Anlagen dazu.

An windreichen Tagen produzieren die Windenergieanlagen im Burgenland dreimal so viel Strom, wie an diesen Tagen im Land verbraucht wird. Dieser Überschuss muss natürlich abtransportiert werden. 

Strom lässt sich nur sehr schwer speichern. Eine Möglichkeit ist, die elektrische Energie in eine andere Energieform umzuwandeln. Beispielsweise in mechanische Energie, mithilfe eines Pumpspeicherkraftwerks. 

Um auch weiterhin eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen, muss stetig in das Stromleitungsnetz und in Kraftwerke investiert werden. 

Weitere Informationen, z.B. über den aktuellen Stromverbrauch und die aktuelle Stromerzeugung, finden Sie unter Opens external link in new windowwww.netzburgenland.at.


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