Stromautarkie

Das Burgenland setzt auf Windkraft.

Stromautarkie

Wind steht kostenlos und unerschöpflich zur Verfügung. Ihn gilt es zu nutzen. Als heimische Energiequelle trägt er wesentlich zur Versorgungssicherheit bei und reduziert die Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe. 

Windkraft ist die am weitesten entwickelte Ökostromtechnologie und damit eine vergleichsweise kostengünstige Form der Stromerzeugung, die in der Lage ist, auch große Strommengen zu produzieren.

Das Burgenland setzt seit Jahren auf Windenergie: Am 8. Juni 2006 beschloss der Burgenländische Landtag, dass bis 2013 der gesamte Strombedarf des Burgenlandes mit erneuerbarer Energie produziert werden soll. Vom Land Burgenland wurde ein „Regionales Rahmenkonzept für Windenergieanlagen” in Zusammenarbeit mit dem ÖIR Österreichisches Institut für Raumplanung entwickelt. Dabei wurden Eignungszonen definiert, die zur Errichtung von Windparks genützt werden können. Dieses Rahmenkonzept ist die Basis für den Ausbau der Windparks im Burgenland. Im September 2013 wurde rein rechnerisch die burgenländische Stromautarkie erreicht. Energie Burgenland leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

Auch zur Erreichung von Österreichs Beitrag im Rahmen der EU-Klima- und Energieziele braucht es die Windkraft: Die EU hat sich das Klimaschutzpaket 20-20-20 bis 2020 als Ziel gesetzt: 20% Anteil erneuerbarer Energie, 20%ige Reduktion der Treibhausgasemissionen und 20% Erhöhung der Energieeffizienz. Für Österreich ist dabei eine Erhöhung des Anteiles der erneuerbaren Energie von 23,3% auf 34% bis zum Jahr 2020 vorgesehen. Bei Nicht-Erreichung wird der österreichische Staat und damit der Steuerzahler die entsprechenden Strafzahlungen zu leisten haben.